Some months ago I blogged about the engaging payment of a fee (GEZ) for having a computer with access to the internet. I've got the feeling that at least some polititians in Germany will change their mind on that fee, especially since taking the initiative by the members of the christian democratic party.
On monday I read an article of golem.de, which reports Harry Carstensen, the prime minister of Schleswig-Holstein, to argue against these obscure GEZ fees, too. But the only argument he contributes to the ongoing discussion is the fact, that the public broadcasting services still don't offer their whole program via stream.
Hence, of course, the fees would be ok, if ARD, ZDF and the other ones provided all their stuff on the net
. I still miss the point I mentioned in my last blog entry on this topic: what, if I don't want to see all their fucking stuff? If they're afraid I could watch their content, they shall stop providing it on the net!
On monday I read an article of golem.de, which reports Harry Carstensen, the prime minister of Schleswig-Holstein, to argue against these obscure GEZ fees, too. But the only argument he contributes to the ongoing discussion is the fact, that the public broadcasting services still don't offer their whole program via stream.
Hence, of course, the fees would be ok, if ARD, ZDF and the other ones provided all their stuff on the net
First of all, read http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,411910,00.html. Then go on reading this article.
In dem Artikel heißt es:
In dem Artikel heißt es:
Die Anbieter hätten ein Interesse, dass bezahlte Werbeclips auch wahrgenommen würden, schließlich sei das ja ihre Haupteinnahmequelle.
Und wenn das so weitergeht, dann hat der Zuschauer überhaupt kein Interesse mehr daran, überhaupt noch irgendwas (die verrückten Fußballfans mal ausgenommen, aber dafür gibt's ja Pay-TV) wahrzunehmen. Mir zumindestens reicht's schon lange, vom Fernsehen als Medium habe ich mich verabschiedet. Ich habe kein Interesse daran, beim Schauen eines Films alle 20 Minuten zu erfahren, welche Suppe am leckersten schmeckt, welches Waschmittel die bunten Farben aus meinen Hemden entfernt und welches Deo ich benutzen muss, damit die Frauenwelt mir zu Füßen liegt.
Continue reading "Zwanghaftes Fernsehen"
Im Gegensatz zu einem Radio oder einem Fernseher ist der Computer, auch der internetfähige, kein Gerät, mit dem der Benutzer beabsichtigt, Sendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Die Tatsache, dass letztere nun ihre Streams (die eh niemand sehen will) ins Netz kotzen, ist nun wirklich deren Sache, ich wüsste nicht, wer sie dazu angehalten hätte. Aber dass die GEZ nun eben diese Tatsache ausnutzt, um für den PC Gebühren zu kassieren, ist für mich wirklich nicht mehr nachvollziehbar. Ich nutze den PC, ich nutze sehr massiv die Möglichkeiten, die mir durch das Netz zur Verfügung stehen, aber ARD- und ZDF-Streams gehen mir gepflegt am Arsch vorbei, genauso wie gestreamtes Radio.
Ich habe als Bürger ja auch nicht das Recht, Kindergeld einzufordern, weil ich zwei Eier habe und irgendwann mal ein Kind zeugen könnte.
Seit dem 18.03. dieses Jahres gibt es nun eine Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler (unter dem Vorsitz der Rechtsanwältin Petra Marwitz), die die Interessen der Rundfunkgebührenzahler, insbesondere in publizistischer und juristischer Hinsicht vertritt. Diese Vereinigung reichte nun eine Beschwerde gegen den achten Rundfunkstaatsvertrag ein, in dem diese neue Regelung die GEZ betreffend wohl beschrieben ist. Ich weiß leider nicht, inwieweit da Chancen bestehen, etwas zu erreichen (bin schließlich kein Jurist, der das beurteilen könnte) - aber gespannt bin ich trotzdem.
Ich habe als Bürger ja auch nicht das Recht, Kindergeld einzufordern, weil ich zwei Eier habe und irgendwann mal ein Kind zeugen könnte.
Seit dem 18.03. dieses Jahres gibt es nun eine Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler (unter dem Vorsitz der Rechtsanwältin Petra Marwitz), die die Interessen der Rundfunkgebührenzahler, insbesondere in publizistischer und juristischer Hinsicht vertritt. Diese Vereinigung reichte nun eine Beschwerde gegen den achten Rundfunkstaatsvertrag ein, in dem diese neue Regelung die GEZ betreffend wohl beschrieben ist. Ich weiß leider nicht, inwieweit da Chancen bestehen, etwas zu erreichen (bin schließlich kein Jurist, der das beurteilen könnte) - aber gespannt bin ich trotzdem.
Genau deswegen sind proprietäre Instant-Messaging-Protokolle hassenswert. Es gab für diese Protokolländerung wohl keinen funktionalen Grund - das Ziel war wieder einmal, User anderer Clients auszusperren. Gleiches tun in regelmäßigen Abständen ebenfalls die Hersteller anderer derartiger Softwaresysteme.
Continue reading "Boykottiert ICQ - nehmt Jabber!"
Nein, Leute, ihr seid NICHT cool, wenn ihr im Zug am Handy eure Beziehungsprobleme löst. Und auch dann nicht, wenn Ihr euren tollen Notebook auspackt und Filme guckt, das ganze am Besten ohne Kopfhörer. Und selbst Kopfhörer, die eurer tollen MP3-Player, dreht ihr so laut, dass man noch am anderen Ende des Zugwagens den Interpreten des in dem Moment gespielten Stückes erkennen kann.
Soll doch jeder tun, was er will. Meine Meinung. Aber ich bemerke eine immer stärker zunehmende akustische Umweltverschmutzung, die es einem unmöglich macht, sich auf ein Buch, eine Zeitschrift oder einfach ein paar ruhige Gedanken zu konzentrieren. Wie ein Penner, der nach Wodka stinkt, so verpestet ihr den Äther mit eurem nervigen Gedudel und Gesabbel. Ich will auch tun, was ich will. Und ihr nervt einfach nur.
Nachtrag: da kommt mir der Frustabbauer gerade recht [via Annette Grabowsky]
...steigen Sie um auf die Bahn.
Drei Gründe dagegen:
- Die Bahn hat ihre Fahrpläne derart kaputt-optimiert, dass es nicht mehr möglich ist, längere Wartezeiten an den Bahnhöfen auf der Strecke wieder wettzumachen. Im Sommer beschwerte ich mich bei der Bahn. Man sagte mir, dass ein Zug im Schnitt wegen den Radfahrern eine Minute pro Bahnhof länger halten müssen. Da man in den Fahrplänen bereits davon ausgeht, dass die Loks mit maximaler Leistung fahren, hab man bei zehn Bahnhöfen zehn Minuten Verspätung. Danke. Anschluss verpasst. Wenn man Glück hat, ist der Anschlusszug ebenfalls zu spät. An guten Tagen wartet man länger an diversen Bahnhöfen als man mit dem Auto überhaupt braucht, bis zum Ziel zu gelangen.
- Überfüllte Wägen. Immer, wenn gerade mal ein Rudel Rentner auf Tour geht (ziemlich oft), dann fährt nur EIN Triebwagen. Ab Herrenberg (Richtung Tübingen) konnten neulich 20 Personen nicht mitfahren, weil der Wagen voll war, bis zum Anschlag.
- Der Preis. Knapp fünf EUR von Herrenberg noch nicht mal ganz nach Stuttgart rein. Hallo? Eine Ironie des Schicksals, dass genau diejenigen, die sich kein Auto leisten können, auf die Bahn angewiesen sind.
Ich sitze im Zug. Erschrecke, weil auf einmal der Fahrer den Namen des nächsten Kaffs, in dem der Zug halten wird, durch's Mikro schreit. Er wird das wiederholen, alle fünf Minuten, vor jedem Bahnhof. Hat er keine Frau, die ihm zu Hause zuhört?
In der Vierer-Sitzgruppe gegenüber schreit ein besoffener Depp aus Herrenberg ständig seinen Sitzpartner an. Was er in Tübingen alles anstellen wird, wo er saufen gehen und wen er beschnorren will.
Herrgottnochmal. Geht das nicht auch ein bisschen leiser? Oder können die nicht ganz die Fresse halten? Lärm ist ungesund und macht krank. Jawohl, krank.
So, jetzt geht's mir besser.
Da kommt man von einer richtig, richtig guten Party (danke, Toffi) nach Hause, ist richtig zufrieden mit sich und der Welt, und dann folgendes:
Continue reading "Die Kamera..."
...die können einfach nicht wahr sein. Oder?
Als ich den letzten Eintrag schrieb, da dachte ich noch: nein, es kann nicht noch schlimmer kommen. Und ich lächelte. Und wie immer in diesen Situationen kam es schlimmer - gestern selbst erfahren. Da ich mit ein paar Freunden zu einem Theaterbesuch verabredet war, war es mir sogar ein Dringendes, recht zeitig zu Hause zu sein. Ok, es begann wieder mit dem üblichen (Bus zu spät, erste U-Bahn verpasst). Dann in Vaihingen auf die S-Bahn in Richtung Herrenberg gewartet, die kam schon mal fünf Minuten zu spät, was bedeutet, dass ich die Ammertalbahn in Herrenberg verpassen würde. Ok, auch damit habe ich ja gerechnet und bin genau aus diesem Grund früher losgefahren. Allerdings bekam am gestrigen Abend der Kundenterror der deutschen Bahn eine neue Qualität: in Böblingen fuhr die S-Bahn nicht mehr weiter, sondern blieb stehen, ebenso wie ein Regionalzug nach Singen und ein Cisalpino auf dem Weg nach Mailand. Die Entschuldigung dieses Mal: "Sehr verehrte Fahrgäste, wir bitten Sie um Verständnis [...]. Die Ursache: Spielende Kinder auf den Gleisen zwischen Gärtringen und Böblingen.". Waaaaaaaaas? Und wo bitte ist dann das Problem, diese Kinder von den Gleisen zu nehmen? Dürfen die Mitarbeiter der Bahn die Kinder etwa nicht anfassen, weil sie sonst von den Eltern der Kinder verklagt werden? Ein Amerikaner, der mitfuhr, lachte sich tot... *grummel*
...kaufe ich mir ein Auto. Und fahre nie, nie, nie wieder Bahn. Das habe ich mir heute geschworen. Es vergeht kein einziger Tag, an dem nicht irgendeine U-Bahn, S-Bahn, ein Zug oder ein Bus zu spät kommt und in der Folge dafür sorgt, dass man gediegen den Anschluss verpasst und sich draußen in der Kälte mindestens zwanzig Minuten einen abfriert.
Continue reading "Wenn ich einmal groß bin"
(Page 1 of 1, totaling 14 entries)
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Andreas LenzTuebingen
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»This sentence contradicts itself - no, actually it doesn't.«
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